Naturpark Kellerwald-Edersee

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Forstamt Frankenberg

Forstamt FrankenbergDas Hessische Forstamt Frankenberg betreut rund 19000 ha Waldfläche, davon 15000 ha Staatswald, 3900 ha Kommunalwald und 300 ha Privatwald geografisch von Hatzfeld/Eder im Süden bis kurz vor Bad Wildungen. Im Westen wird der Betrieb durch die Landesgrenze zu Nordrhein-Westfalen begrenzt. Das großflächig zusammenhängende Waldgebiet am Ostrand des Rothaargebirges mit der prägnanten Erhebung „Sackpfeife (674m) nahe Biedenkopf wird durch den Fluss Eder und seinen z.T. tief eingeschnittenen Seitentälern geprägt. Im Betrieb  sind die Laubbaumbestände mit etwa 60 % der Fläche dominierend. Organisatorisch in 11 Revierförstereien eingeteilt, arbeiten im Forstamt 24 Forstwirte, 3 Forstwirtschaftsmeister, 6 Angestellte und 15 Forstbeamte. Unsere Hauptaufgabe ist neben der Bewirtschaftung des Staatswaldes auch die Beratung, Förderung und Betreuung des Körperschafts- und Privatwaldes auf gesetzlicher und vertraglicher Grundlage.
Die Bewirtschaftung des Waldes dient dem Gesamtziel einer nachhaltigen und wirtschaftlichen Nutzung eines naturnahen, standortgerechten und stabilen Waldökosystems. Auf dem überwiegenden Teil der Fläche bleiben Holzproduktion und finanzieller Erfolg durch einen naturnahen, multifunktionalen Waldbau im Vordergrund. So beträgt der jährliche nachhaltige Hiebsatz 125.000 Festmeter (= m³). Die ökologischen Ziele werden durch die angestrebte Steigerung des Strukturreichtums im Wege der naturgemäßen Bewirtschaftung gefördert. Im Bereich wertvoller Biotope, besonders in den 10 Naturschutzgebieten und mehreren FFH (Natura 2000)–Gebieten auf 3000 ha Fläche leben auf vielen kleinflächigen Sonderstandorten eine Reihe heute seltener Tiere und Pflanzen. So der Schwarzstorch, die Wildkatze oder die Mopsfledermaus, aber auch weniger auffällige Lebewesen wie die Zangenlibelle oder der verborgene Grundwasserkrebs. In einem Naturwaldreservat bei Allendorf/Eder entwickelt sich die Waldlebensgemeinschaft ohne weitere forstliche Eingriffe.

Als kompetenter Dienstleister im Wald bieten nach Absprache an:
  • Motorsägenkurse für Selbstwerber
  • Waldführungen, forstliche Umweltbildung
  • Wildfleisch
  • Jagdmöglichkeiten
Das Rotwildeinstandsgebiet zählte um 1700 als das beste in Oberhessen und im Forstamtsbereich wurde der berühmteste Hirsch Hessens, der „Battenberger“ 1762 lebend gefangen und nach Kranichstein bei Darmstadt gebracht. Er schob bis zu 32 Enden; eine Kopie befindet sich im Battenberger Stadtmuseum. Ein zweiter Gedenkstein steht an dem Forstort, wo ein weiterer starker Hirsch erlegt wurde.
Nähere Informationen über unsere Angebote erhalten Sie auf unser Forstamtshomepage unter www.hessen-forst.de, Forstamt Frankenberg oder telefonisch direkt bei unseren Mitarbeitern unter 06451 23009-0