Etappe 2: Von Oberorke bis Herzhausen
Länge: ca. 10,5 km
Steigung: ca. 440 m
Gefälle: ca. 470 m
Route: Oberorke – Niederorke (0,5 km) – Schloss Reckenberg (3,0 km) – Ruine Fürstenkirche (3,0 km) – Herzhausen (4,0 km)
Zuwege: Buchenberg nach Niederorke,
Fürstenberg zum Schloss Reckenberg u. zur Ruine Fürstenkirche
Staatlich anerkannter Luftkurort
Oberorke (300 m NN), 103 EW, Ortsteil von Vöhl. 1016 erstmals genannt als „Ober-Orke“, 1577 zu Viermünden gehörig. 1242 Pfarrkirche für Niederorke, Ederbringhausen und Sachsenberg, Kirche 1543 und 1739 neu erbaut. Die Kirche hat eine reizvolle Innenausstattung mit Wandmalereien, Kanzelaltar mit Baldachin und zierlicher Barockorgel. Oberorke bietet mit seinen wildreichen Laub- und Nadelwäldern ein gesundes mildes Reizklima.
Von Oberorke geht es entlang des X8 nach Niederorke und weiter entlang des Hessenweges Nr. 8 zum Schloss Reckenberg.
Schloss Reckenberg: Seit dem frühen Mittelalter stand das Gebiet der späteren Grafschaf Waldeck unter dem Einfluss der Reichsabtei Corvey, die durch umfangreiche Schenkungen und Erwerbungen der größte Grundherr und auch in geistlicher Hinsicht beherrschend war. Ihre Stellung suchte sie durch Gründung von Orten (Fürstenberg, Sachsenberg), Burgenbau (Lichtenfels) und Klosterstiftung (Schaaken) zu festigen und auszubauen, unterlag jedoch letztendlich in der Auseinandersetzung mit den Grafen von Waldeck. Vom ehemals beträchtlichen Lehensbesitz der Reichabtei ist Schloss (Gut) Reckenberg bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts übrig geblieben. Von der Wasserburg sind noch die beiden Türme erhalten. Reckenberg ist Privateigentum und deshalb nicht zugänglich.
Hier läuft auch der Lichtenfelser Panoramaweg parallel zum Kellerwaldsteig. Nach ca. 500 m gabelt sich der Weg und wir folgen dem X13 bis zur Straße Fürstenberg
Ein Abstecher nach Füstenberg ist zu empfehlen.
Fürstenberg (anerkannter Erholungsort): Nach einer ersten urkundlichen Erwähnung im Jahre 888 gehörte Fürstenberg zum Kloster Corvey. 1254 wird Fürstenberg bereits als Stadt bezeichnet. Mit dem Stadtrecht war eine eigene Gerichtsbarkeit verbunden. 1297 ging Fürstenberg in den Besitz des Grafen von Waldeck über. Das Stadtwappen zeigt über dem halben waldeckischen Stern Johannes den Täufer, den Schutzheiligen Fürstenbergs.
Info: Stadtverwaltung Lichtenfels
Aarweg 10, 35104 Lichtenfels, Tel. (0 56 36) 97 97-0
www.igelstadt-fuerstenberg.de
Bücherei und Tiermuseum in Fürstenberg
An der Ruine der Fürstenkirche vorbei geht es entlang des X7 bis zum Bach Mombeck. Dem Bach und dem X1 folgen wir bis nach Herzhausen.